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Warum Online-Shopping dich pleite macht

Warum Online-Shopping dich pleite macht

Doch ein derart einfacher Zugang zu Gütern und Dienstleistungen drängt uns schnell dazu, mehr und mehr zu kaufen. Daher ist auch ein exponentielles Wachstum der Online-Ausgaben in dem letzten Jahrzehnt deutlich zu erkennen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Einkaufsgewohnheiten in Ladengeschäften aus, sondern kann auch deinen Geldbeutel schneller denn je leeren. Was bedeutet das alles für uns?


Wir kaufen nur um zu kaufen

Wie kaufen wir Dinge online ein? Normalerweise sieht die Reihenfolge der Aktionen so aus: Wir sehen etwas, wir wollen es, wir klicken auf “kaufen”. Impulskäufe sind keine großartige Sache und Online-Shopping basiert genau darauf. Schlussverkäufe, Sonderangebote und zeitlich begrenzte Angebote - alles drängt uns zum Kauf, ohne auch nur zu blinzeln.

Dazu kommt, dass die Lieferung der gekauften Artikel einige Zeit in Anspruch nehmen kann, und wir in dieser oft bereits vergessen, was wir überhaupt bestellt haben. Wenn du am Ende dann einen Artikel mit falscher Größe erhältst oder etwas, das deine Erwartungen nicht vollständig erfüllt, besteht eine große Chance, dass du es nicht zurückgeben wirst. Das wiederum bedeutet, dass das Geld weg ist, du unzufrieden bist und der Drang etwas zu kaufen noch immer besteht.


Du gibst mehr aus

Das Bezahlen mit einer Kreditkarte für Online-Einkäufe ist viel einfacher als das Kaufen von Dingen im realen Leben. Obwohl es meist sogar etwas komplizierter ist. Stell dir vor, du sitzt auf deinem Sofa, scrollst durch das Internet (nein, ich habe keine versteckte Kamera in deinem Haus) und siehst plötzlich etwas, das du jetzt in diesem Moment unbedingt haben musst!

Prüfst du davor deinen Kontostand und denkst nochmal über deine Fixkosten nach, bevor du einen Kauf tätigst? Mit Sicherheit nicht. Höchstwahrscheinlich drückst du einfach den Knopf und das Geld ist weg.

Gehst du jedoch in ein tatsächliches Geschäft kannst du das Geld sehen bevor du es ausgeben wirst. Oder du musst zumindest deine Karte herausnehmen und eine bewusste Entscheidung treffen, mit dieser zu bezahlen. Dazu kommt, solltest du einen bestimmten Betrag für den Einkauf in Bar festgelegt haben, das du diesen nicht übersteigen kannst. Und dann überlegen wir es uns zweimal, ob wir zum Geldautomaten rennen, und zurück zum Laden, nur für dieses eine Teil.


Kann ich etwas dagegen unternehmen?

Teile als verantwortungsbewusster Mensch, dein monatliches Einkommen in drei Kategorien ein: In deine Bedürfnisse (Dinge, die du wirklich zum leben brauchst, wie Lebensmittel und eine Wohnung), Wünsche und Ersparnisse. Du kannst selbst bestimmen, wie hoch die jeweiligen Prozentsätze sein sollen, wir empfehlen jedoch 50% (Bedürfnisse), 30% (Wünsche) und 20% (Ersparnisse).

Wenn du etwas online kaufen möchtest, solltest du dir davor zuerst immer einen Überblick über deine finanzielle Situation verschaffen. Eine gute Möglichkeit, deine Online-Ausgaben zu kontrollieren, besteht darin, deine Budgets mit einer App wie Zuper im Auge zu behalten. So hast du die Kontrolle über deine Budgets und stellst sicher, dass du keine Schuldgefühl zusammen mit deinem neuesten Online-Kauf auspackst.


Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Online-Shopping uns den Zugang zu einer Menge an Waren und Dienstleistungen ermöglicht, von denen frühere Generationen nicht einmal hätten träumen können. Doch ebenso bringt dies auch eine große Verantwortung mit sich und übt Druck auf uns aus. Um nicht zu viel auszugeben, solltest du dein Budget ständig kontrollieren, und - leider - scheint es so, als würde dies all den Spaß daran nehmen. Dabei steht uns eine Reihe verschiedener Tools zur Verfügung, mit denen wir die volle Kontrolle über unsere Finanzen haben können.

So kannst du bei Zuper zum Beispiel ein Budget  nur für online Shopping anlegen und die App fügt alle online Käufe diesem Budget hinzu. Dadurch siehst du genau, wieviel du diesen Monat schon für online Käufe ausgeben hast und ob du bei dem einen oder anderen Schnäppchen noch zuschlagen kannst oder ob du dein Budget schon längst überschritten hast.  Warum solche Angebote also nicht nutzen?


Dina Djordjevic
Business Development Officer @Zuper. Writer und Marketingliebhaber, gefangen im Körper einer Politikwissenschaftlerin. Verliebt in Social Media seit 2008.
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